neue Bekanntschaften willkommen
Einfach mal unterwegs sein, wie gewohnt geht man gemütlich etwas trinken. Neue, unbekannte Gesichter sitzen am Nachbartisch. Man begrüßt sie freundlich und widmet sich dann wieder seinen eigenen Dingen. Man liest etwas, beschäftigt sich mit dem iPhone oder iPad, bestellt noch eine Flasche und beobachtet das Geschehen. Später geht man seinen Weg. Hin und wieder kehrt man in die Lokalität zurück und trifft hin und wieder die Unbekannten. Beim vierten Mal kommt man ins Gespräch, entdeckt Gemeinsamkeiten und lacht miteinander. Man verliert sich aber dann wieder aus den Augen. Ein erneutes, zufälliges Treffen bringt uns wieder an den gleichen Tisch. Man unterhält sich über dies und das. Da eine Sympathie entsteht, tauscht man die Nummern aus und geht seinen Weg. Erst mal zögerlich schreibt man SMS und merkt, dass die Chemie passt. Monate später trifft man sich regelmäßig und hilft einander. Eine interessante Bekanntschaft entsteht. Gegenseitig stellt man sich anderen Leuten vor und denkt freundliche Gedanken. Wochen, Monate vergehen, und man stellt fest, dass nicht alles so rosig ist. Mit dem ersten Kontakt steht die Sympathie und das Vertrauen im Vordergrund. Die anderen bringen einen zum Nachdenken, und man erfährt eine gewisse Abneigung, kann sich aber nicht lösen. Mit der ersten Person ist eine Lockerheit zu spüren, ein angenehmes Gefühl. Die anderen lassen eine gewisse Wut aufsteigen, und man möchte etwas Abstand gewinnen, sich dem innerlichen Druck entziehen. Traut sich jedoch nicht, im Gegenteil, man fühlt sich gefangen. Monate, Jahre bauen sich eine unangenehme Zeit auf. Es gibt Zeiten, in denen sich Gefühle von Wut, Unwohlsein und Sympathie vermischen. Manche Momente können unangenehm und peinlich sein. Aber eine sympathische Person kann einem immer ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Man findet sich in einer anderen Umgebung wieder, die Spuren der vergangenen Jahre trägt und die Psyche etwas durcheinanderbringt. Eine Weile zieht man sich zurück und hält sich nur noch mit den engsten Vertrauten auf. Selbstvertrauen, Freude, Interessen und Sauberkeit lassen etwas zu wünschen übrig.
Achtung vor sich selbst, freundliches und verständnisvolles Verhalten erscheinen wie eine Zukunftsvision. Doch irgendwann findet man wieder zu einer stabilen Lebenslage zurück. Interessen, Freundlichkeit, Sauberkeit und Sympathie rücken wieder in den Vordergrund. In einem Netzwerk findet man den liebevollen Kontakt wieder.
Mit etwas Zögern meldet man sich und fragt nach,
da man sich künftig nur noch mit diesem Kontakt treffen möchte.