Natur, Ortschaften, Erlebtes

Vorbereitung 

eine andere Tour...

Ein etwas anderer Bericht vom Radio, zur tatsächlichen Wettersituation. Egal, einfach mal auf den Weg machen. Etwas hin und her gerissen, zur eigentlich geplanten Route und Plan "B". Etwas unsicher, unentschlossen lauf ich im Bahnhofsgelände hin und her. Nach kurzer Frage an die Postauto-Chauffeure, ist der Fall klar. Somit bin ich zum Perron unterwegs. Nach kurzer Fahrt, stelle ich auf der anderen Seite ein besseres Wetter fest. Verschiedene Möglichkeiten stehen offen, was jetzt. Ein Blick zum Himmel, zeigt mir welche Richtung. Eine Seite ist blau, während die andere noch etwas Wolken zeigt. Erst mal überquere ich Straßen, ein Wegweiser mit verschiedenen Möglichkeiten macht mir die Entscheidung etwas unsicher. Das wäre interessant, das einfach und das Unbekannte. Also mal etwas Neues. Erst mal durch eine Unterführung, dann etwas Grün um zum Wanderweg zu gelangen. Mittlerweile versucht die Sonne ihr Glück durch die Wolken, etwas heller, leichte 'beleuchtete' Flecken nehme ich wahr. Irgendwo sind Kuhglocken zu hören. Eine metallische Konstruktion muss ich öffnen, um in den abgesperrten Bereich - der mit einem elektrischen Dart Gesichtern ist - zu gelangen. Ein breiter Weg liegt vor mir und führt mich durch Felder, Wälder, an Gebäuden vorbei. Ein Geräusch, einer Motorsäge ist von weitem zu vernehmen. Ein Helikopter fliegt über mir vorbei. Hier endet der Elektrozaun und ich verlasse durch eine Holzkonstruktion diesen Bereich. In einem Anstieg, in dem ich mich seit einiger Zeit befinde, liegen immer wieder entwurzelte Bäume, Felsen überwachsen mit Moos und eine ruhige Umgebung vor mir. Ein weiterer Wegweiser lässt mich die Richtung ändern. Hohe Stufen überwinde ich, um zu einer Aussichtsplattform zu gelangen. Die Sonne zeigt sich und 'beleuchtet' eine großartige, atemberaubende Aussicht. Die Wolken haben sich bis auf einige kleine Felder verzogen. Diese werden später aber dann wieder mehr. Auf einer Bank genieße ich einfach den Moment. Meine Spiegelreflexkamera, mit der ich immer wieder mal den Auslöser betätige, macht mal eine Pause. Einfach mal die Augenblicke genießen. Momente später bin ich wieder unterwegs, dem Kamm entlang führt ein schmaler Weg, direkt der Kante entlang. Die an einem langen, schrägen Abgrund verläuft. Eine Spur, die direkt dem steinigen Abhang entlang geht, ist wesentlich kürzer. Nach einer Weile und immer wieder die Aussicht von einem anderen Blickwinkel betrachten, komme ich zum Abstieg. In der Luft, etwas weiter, entdecke ich einen Gleitfallschirm. Über Wurzeln, Steine, umgestürzte Bäume führt mich mein Weg. Schnell verliere ich an Höhe. Erneut begrüßen mich Kuhglocken und ich muss etwas ungewöhnlich eine Holzbarbiere überwinden. Kurz danach verlasse ich durch ein Tor den Bereich, noch wenige Schritte und ich bin auf der Straße. Erst mal etwas Flüssiges, anschliessend bin ich wieder unterwegs. Nach einiger Zeit erreiche ich die Talstation. Die Kabine bringt mich in wenigen Minuten an meinen erneuten Ausgangspunkt. Sonnige Momente begleiten mich. Mit einem Elektromobil geht's zum See. Der interessante Spiegelung, die Felsen und Bäume wiedergibt. Zwei Personen steigen aus dem Wasser, die Boote eines Bootsverleihs sind vollzählig am Ufer. Eine Person liegt unter einem Stein und schläft, andere knipsen oder erzeugen beim Bräteln Rauchschwaden. Eine Gruppe bemüht sich, den Hang hoch. Hunde genießen die 'Freiheit' und spielen. Mal etwas Festes zwischen die Zähne und die Leute beobachten. Später warte ich auf mein 'Taxi', dabei sehe ich Kinder beim Rennen zu. Das Elektromobil bringt mich wieder zur Bergstation. Nach einem kurzen Gespräch mit dem Chauffeur geht's in luftiger Höhe wieder nach unten. Noch schnell zur Bank. Dann auf den Heimweg.  

ein Streifen blau...

hier wirst Du erlebnisreich

Auf meiner Reise habe ich einen Zwischenstopp eingelegt, und ein kurzer Spaziergang hat mich zu einer Fülle von Informationen geführt.  Drei von vier Bahnen waren leider nicht in Betrieb, sodass meine Auswahl etwas eingeschränkt war.  Aber kein Problem! Ein Blick auf den Wetterbericht verriet eine positive Prognose, und so weiß ich schon, wohin mich meine kleine Erkundungstour am nächsten Tag führen wird. Mit dieser Information geht es dann weiter zu meinem Zielort für diesen Tag.

 

Ich bin früh wach und ein Blick aus dem Fenster ist vielversprechend. Also mache ich mich bereit und mache mich auf den Weg.  Zuerst ein kurzer Anstieg, ein nettes Gespräch und schon bin ich auf der anderen Seite. Nach etwa zehn Minuten überlege ich kurz, ob ich etwas anderes unternehmen soll, aber ich entscheide mich, meinen geplanten Tag fortzusetzen. Meine Nase führt mich in die andere Richtung, als ich gekommen bin. Ich laufe über betonierte Straßen, Brücken, Naturwege, eine Unterführung, durch kleine Wälder und entlang eines Flusses.  Ich treffe niemanden, außer einer älteren Frau mit ihrem Hund. Ansonsten bin ich alleine unterwegs. Nach knapp einer halben Stunde erreiche ich die Talstation. Ein paar Worte und ein Blick auf die Karte zeigen mir, wie ich die Bergstation erreichen kann. Zuerst bin ich allein in der Kabine, aber dann kommen noch andere dazu. Es ist etwas eng, aber wir schaffen es alle. Die Türen schließen sich und ein Klingeln übertönt die verschiedenen Gespräche.  Es werden Worte in unterschiedlichen Sprachen gesprochen. Ein kurzer Ruck und wir steigen in die Höhe. Nach kurzer Zeit schaukeln wir etwas, da die Kabine über Rollen fährt.  Wir fahren noch fünfmal und machen einen kurzen Stopp, damit sich alle verteilen können. Ich gehe raus, schaue nach oben und genieße den Ausblick. Um mich herum werden Schneeschuhe und Snowboards bereit gemacht, und bunte Werbeschilder schmücken die Umgebung. Ich bahne mir meinen Weg durch die verschiedenen Gruppen. Vor mir erstreckt sich ein langer, weißer, gut gespurter Weg, der teilweise von der Sonne beschienen wird. Ein freundliches „Achtung“ von hinten erinnert mich daran, auf der Seite zu bleiben, damit Snowboarder und Skifahrer vorbeikommen können. Viele Menschen laufen zunächst in die gleiche Richtung, verteilen sich aber bald wieder. Einzelne, kleine Gruppen und Paare bewegen sich dann in verschiedene Richtungen. Rote Holzstäbe zeigen die verschiedenen Möglichkeiten an und helfen den Maschinisten bei den Vorbereitungen. Nach einer Weile und ein paar Mal gedrücktem Auslöser stehe ich vor dem letzten Aufstieg. Zwei Möglichkeiten bieten sich an, wobei eine hauptsächlich für Skifahrer und Snowboarder von der Gegenseite präpariert wurde. Also bleibt mir nur eine Spur. Mit kleinen Pausen und etwas schwererem Atem wird der Anstieg immer kürzer. Kein Wind und warme Temperaturen ermöglichen es mir, Tuch und Kappe wegzulassen und mit offener Jacke die Höhe zu erreichen. Nur noch wenige Schritte trennen mich von meiner Belohnung: etwas ausruhen, eine Kleinigkeit essen und einfach wieder zu Atem kommen…

 

 

Nach einem kurzen Plausch packte ich meine Sachen und machte mich auf den Rückweg.  Was mir vorher noch etwas schwerfiel, ging jetzt wie von selbst. Die Steigung, die mich vorher noch herausgefordert hatte, wurde zu einem gemütlichen Spaziergang. Auch die „Flache“ Etappe war kein Problem.  Mit einem guten Schritt näherte ich mich meinem Ausgangspunkt, obwohl mich drei, vier Stellen noch etwas an meine Grenzen brachten.  Es war schon beeindruckend, wie Leute mit Tourenski und „Fell“ locker an mir vorbeizogen. Aber mit etwas gutem Willen und ein paar kurzen Pausen meisterte ich auch diese Abschnitte. Den Skilift, der beim Durchlaufen noch nicht in Betrieb war, hatte ich schon länger hinter mir gelassen. Auf dem Rückweg war er dann aber schon in Bewegung.  Auch ich schaffte es schließlich über meine letzte Steigung, und etwas weiter vorne wartete schon meine Talfahrt. Die Kabine wurde gerade gefüllt, und ich war einer der letzten, die einsteigen konnten.  Ich fand noch einen kleinen Platz, und schon ging es los.  Langsam sank die Bodenhöhe, und ein kurzer Bestätigungston signalisierte, dass wir angekommen waren. Im Ausgang wollte natürlich jeder gleichzeitig durch die schmale Tür, jeder wollte nach unten. Die Treppe war voll, und unten warteten zwei Leute, um die frische Bergluft zu genießen.  Es war wieder etwas Gedränge beim Ausgang, aber langsam verließen wir die Talstation. Noch ein letzter kurzer Marsch, und dann gönnte ich mir etwas Erfrischendes, bevor ich mich auf den Heimweg machte.

 

In einem bewölkten, aber trockenen Abschnitt konnte ich dann wieder neue Energie tanken. 

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